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Bildungspartner NRW

Grafik zeigt bunte Kästchen

Bild zeigt gefüllte Tasche mit Gegenständen zum Thema außerschulisches Lernen

Foto: Dominik Schmitz | LVR-ZMB

Eine gute Schule erkennt man an ihren Partnern. In allen Lernbereichen können außerschulische Partner den Fachunterricht bereichern. Archive, Bibliotheken, Gedenkstätten, Medienzentren, Museen, Musikschulen, Sportvereine oder Volkshochschulen bieten einzigartige Möglichkeiten zum Anfassen und Gestalten, Forschen und Recherchieren.

Seit 2005 fördert Bildungspartner NRW die Zusammenarbeit von Schulen mit kommunalen Bildungs- und Kultureinrichtungen. Mehr als 1300 Schulen und über 350 außerschulische Partner sind bereits Bildungspartner NRW. Wer mitmacht, profitiert von Kongressen und Fachveranstaltungen, Planungshilfen und Beratungsangeboten, Öffentlichkeitsarbeit und dem Wettbewerb „Kooperation. Konkret.“. Werden auch Sie Bildungspartner NRW! Mehr dazu unter FAQ.


Von einer systematischen Zusammenarbeit profitieren alle Beteiligten:


Vorteile für Schulen

Außerschulische Bildungs- und Kultureinrichtungen bieten vielfältige Potenziale für das schulische Lernen. Sie tragen zur Schul- und Unterrichtsentwicklung bei und ermöglichen die individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler.

Schulen profitieren von ergänzenden, passgenauen Lernangeboten und stärken ihr Schulprofil. Durch den Zugang zu neuen Lernwelten unterstützen außerschulische Lernorte das aktive, selbstgesteuerte Lernen der Schülerinnen und Schüler. Hilfe bei der Gestaltung des Ganztagsangebots ist ebenso möglich wie die Unterstützung bei der Umsetzung des Medienpass NRW.

Die Authentizität der Museen, Archive oder Gedenkstätten macht Vergangenheit erlebbar. Schülerinnen und Schüler stellen Bezüge her zur eigenen Biografie und zur Geschichte der Region. Medienzentren und Volkshochschulen ebnen den Weg zu Mediennutzung, Medienqualifizierung und Berufsorientierung. Bibliotheken entführen in die Welt des Lesens, Informierens und Recherchierens und erschließen vielfältige Informationsquellen. Sportvereine schaffen Ausgleich durch Bewegung und stärken Eigenschaften wie Teamgeist, Verantwortungsbewusstsein und Zielstrebigkeit. Musikschulen unterstützen die Entwicklung kreativer Stärken und sozialer Kompetenzen.

Vorteile für Institutionen

Bildungspartner NRW verabreden gemeinsame Ziele und eine verbindliche Umsetzung. Außerschulische Partner in den Kommunen machen so Kindern und Jugendlichen ihre Angebote regelmäßig zugänglich und erschließen sich langfristig neue Zielgruppen und Ressourcen. Sie erleben eine tiefere Verankerung in der Kommune und schärfen ihr Profil. Der Zugang zu Schulen wird deutlich vereinfacht. Durch die langfristige Planbarkeit nimmt der Organisationsaufwand spürbar ab.

Bildungspartner NRW schafft Präsenz und unterstützt die Öffentlichkeitsarbeit der Lernorte. Die Institutionen schärfen ihr Profil als Bildungseinrichtungen für alle Kinder und Jugendlichen, gleich welcher sozialen Herkunft oder kulturellen Prägung. Wahrnehmung und Wertschätzung der Angebote wirken sich positiv auf die Verankerung in der Kommune aus.

In den Kooperationen sind folgende Handlungsfelder besonders relevant:


Historisch-politische Bildung

Bild zeigt gefüllte Tasche mit Gegenständen zum Thema historisch-politische Bildung

Foto: Dominik Schmitz | LVR-ZMB

Mit Vergangenheit Gegenwart und Zukunft gestalten.

Wie, wo und weshalb wird in meiner Stadt an die Vergangenheit erinnert? Was haben einzelne Erinnerungsorte, Straßen- oder Schulnamen in meiner Nähe zu bedeuten? Fühle ich mich von den heutigen Ritualen des Erinnerns überhaupt angesprochen? Fragen wie diese verbinden die Vergangenheit mit der Gegenwart und Zukunft von Schülerinnen und Schülern. Museen, Archive und Gedenkstätten machen ihnen vielfältige Angebote, mit eigenen Beiträgen an der Erinnerungskultur mitzuwirken. In einer Bildungspartnerschaft wird die Geschichte nicht nur lebendiger; sie kann ergänzt, korrigiert oder aus eigener Sicht neu erzählt werden. Dass der Umgang mit der Vergangenheit etwas Unabgeschlossenes ist, ist für den Erhalt unserer Demokratie eine grundlegende Erfahrung!

Kulturelle Bildung

Bild zeigt gefüllte Tasche mit Gegenständen zum Thema kulturelle Bildung

Foto: Dominik Schmitz | LVR-ZMB

Kunst und Kultur für alle.

Am Rheinufer gefundenes Treibgut in Kunst verwandeln; den beschwerlichen Alltag einer vergangenen Epoche nachstellen; oder zur Lieblingsmusik eine eigene Choreographie aufführen – in einer Bildungspartnerschaft sind dem ästhetischen Lernen keine Grenzen gesetzt! Kulturelle Bildung erweitert nicht nur die fachlichen Fähigkeiten. Sie unterstützt die Persönlichkeitsentwicklung, fördert soziale Kompetenzen und öffnet Türen zu neuen Welten. Historische Museen, Kunst- oder Freilichtmuseen konfrontieren Schülerinnen und Schüler mit vergangenen oder alternativen Lebensformen. Die Lernangebote der Musikschulen stärken die individuelle Ausdrucksfähigkeit, Ausdauer und Teamfähigkeit. Schulen brauchen kreative Partner, um ihr kulturelles Profil zu schärfen!

Naturwissenschaftlich-technische Bildung

Bild zeigt gefüllte Tasche mit Gegenständen zum Thema naturwissenschaftlich-technische Bildung

Foto: Dominik Schmitz | LVR-ZMB

Natur und Technik zum Anfassen.

Wie programmiert man einen Roboter? Wie wird aus Kohle Energie und warum belastet das die Umwelt? Schülerinnen und Schüler leben in einer durch Naturwissenschaft und Technik geprägten Welt. Eine gute naturwissenschaftliche und technische Bildung stärkt nicht nur ihre Chancen auf dem Ausbildungsmarkt. Sie ist auch eine Voraussetzung dafür, die mit der technologischen Entwicklung verbundenen Chancen und Risiken erkennen und bewerten zu können. Eine Bildungspartnerschaft mit einem naturwissenschaftlich-technischen Museum bedeutet Wissenschaft zum Anfassen und Staunen, Experimentieren und Reflektieren. Ob Klimawandel oder globale Ressourcenknappheit - auf die Forscher von morgen warten schon heute große Herausforderungen!

Leseförderung

Bild zeigt gefüllte Tasche mit Gegenständen zum Thema Lesekompetenz

Foto: Dominik Schmitz | LVR-ZMB

Lesen heißt verstehen.

Unsere Welt verstehen wir beim Lesen! An Bildung, Kultur oder Technik kann nur teilhaben, wer gut mit Texten umgehen kann. Leseförderung ist daher in allen Lernbereichen eine Kernaufgabe. Am meisten profitieren Schülerinnen und Schüler vom Lesen, wenn sie gerne lesen und wenn sie das Gelesene mit eigenen Phantasien, Absichten und Erfahrungen verknüpfen können. Bibliotheken fördern die Freude am Lesen durch vielfältige Lernangebote, die für jedes Leseinteresse etwas bereithalten. Die Welt des Lesens ist bunter geworden. Ob klassische Erzähltexte in Buchform, Hörbücher oder digitale Textsorten – Bibliotheken sind Medienhäuser, die die ganze Vielfalt des Lesens abdecken. Eine Bildungspartnerschaft Bibliothek und Schule ist die ideale Ergänzung zur Leseförderung im Unterricht!

Medienkompetenz

Bild zeigt gefüllte Tasche mit Gegenständen zum Thema Medienkompetenz

Foto: Dominik Schmitz | LVR-ZMB

Leichter lernen mit Medien.

Ohne Medien bleibt das Lernen oft graue Theorie! PCs, Tablets oder Smartphones eröffnen neue Wege für kollaboratives und selbstständiges Lernen. Lernplattformen oder digitale Schulbücher haben großes Potential für die individuelle Förderung in heterogenen Gruppen. Und der Medienpass NRW ist der Schlüssel zur Medienkompetenz. Für das Lernen mit Medien gibt es starke Bildungspartner! Bibliotheken fördern die Informations- und Recherchekompetenz der Schülerinnen und Schüler. Medienzentren stellen webbasierte Bildungsmedien zur Verfügung und machen Beratungs- und Fortbildungsangebote zu allen medienpädagogischen Fragen. Volkshochschulen bieten anwendungsorientierte IT-Qualifizierungen und –Zertifikate für Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler.

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Seite zuletzt geprüft und aktualisiert: 19.August 2017

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