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Auftaktveranstaltung "BÜHNE. ERLEBEN. | Bildungspartner NRW - Bühne und Schule"

Termin: 22.03.2019
Ort: Köln, COMEDIA Theater
Veranstalter: Bildungspartner NRW


Bildergalerie

Teilnehmer*innen melden sich an VIPs tauschen sich in einer Talkrunde aus VIPs tauschen sich in einer Talkrunde aus II Foto zeigt Ministerin Pfeiffer-Poensgen, Staatssekretär Richter, Klaus Hebborn, Ch. Bröckling, Prof. Dr. Westphal Vortrag der Bildungspartner NRW Geschäftsführerin Christiane Bröckling Schülerinnen stehen mit Hueten auf Bühne und führen etwas vor Schülerinnen, die beteilgten ASP aus Schule und des ALO werden auf der Bühne interviewt. Foto zeigt Keynotevortrag Foto zeigt drei Sitzkreise mit Personen, die sich unterhalten Foto zeigt Schüler*innen, die jeweils hinter einem Stuhl stehen Foto zeigt Vortrag der Referentin und Teilnehmer des Workshops Foto zeigt Vortrag einer Referentin und Teilnehmende des Seminars Referentin trägt vor Referent steht auf der Bühne und erzählt den Zuschauern etwas Fünf Schüler*innen sitzen nebeneinander und eine Schülerin redet. Zwei Referentinnen tragen vor Foto zeigt zwei Referenten, Teilnehmende und Power-Point Folie an der Wand Foto zeigt Teilnehmende des Seminars und vortragenden Referenten in Seminarraum Foto zeigt Austausch unter den Seminarteilnehmenden Seminarteilnehmer stehen in Gruppen um drei Tische herum Foto zeigt Frau Bröckling und Moderatorin Dimitrow

Fotos: Alexandra Kaschirina | LVR-ZMB
Vera Schiemann | LVR-ZMB


Vorträge

Bildungspartner NRW - Bühne und Schule

Christiane Bröckling | Bildungspartner NRW

Bühne und Schule. Potenziale der kulturellen Bildung für das Lernen (PDF, 122 KB)

Prof. Dr. Kristin Westphal | Universität Koblenz-Landau

Filmclips
Kinder testen Schule | Fundus Theater Hamburg
Rock wie Hose von Célestine Hennermann // TRAILER


Praxispräsentationen und Workshops

S01 Multiprofessionelle Teams für kulturelle Bildung: Beispiele aus Aachen und Bielefeld

Beate Brieden | Theater Bielefeld, Theaterpädagogin
Monika Espe | Programm Kulturagenten für kreative Schulen NRW, Theaterpädagogin

Nach einem kurzen Input über uns und unsere Arbeit wollen wir direkt mit Ihnen ins Gespräch kommen und kulturelle Bildung aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten. Wir durchleuchten multiperspektivisch, wie eine Kooperation funktioniert und was jeder Akteur dazu beitragen kann und sollte. Welche Holpersteine können bei der Kooperation unterschiedlicher Partner im Kontext kultureller Bildung auftauchen und wie können sie erfolgreich bewältigt werden? Was benötigt ein multiprofessionelles Team, um an einem Strang ziehen zu können? Gelingt dies, wird eine Kooperation zur Win-Win-Situation für alle Beteiligten.


S02 Theaterrucksack – Schule und Theater gemeinsam unterwegs.

Katrin Kleine-Onnebrink | Westfälisches Landestheater Castrop-Rauxel, Theaterpädagogin
Martin Marks | Käthe-Kollwitz-Schule Recklinghausen, Oberstufenleitung

Seit 2009 bietet das Westfälische Landestheater Castrop-Rauxel Theaterrucksäcke für Schulen und Kindergärten an. Darin enthalten sind: Jedes Jahr ein Theaterbesuch für jedes Kind, plus mindestens ein Angebot wie Nachgespräch, Vorbereitung, Probenbesuch oder Hausführung zum ermäßigten Preis. Zurzeit sind neun Schulen und über 5400 SchülerInnen mit dem Theaterrucksack unterwegs. Seit 2011 ist die Käthe-Kollwitz-Schule, Gesamtschule in Recklinghausen, Rucksackpartner. Ihren Theaterrucksack stellen vor: Martin Marks, fünf SchülerInnen und Katrin Kleine-Onnebrink, und laden zum Gespräch.


S03 theaterspiel: Vom ersten Anruf im Sekretariat zu begeisterten Theaterkids

Luisa Hegge | Ensemble theaterspiel

theaterspiel ist ein freies Ensemble ohne festes Haus, das verstärkt Partnerschaften mit Schulen im ländlichen Raum eingeht, also dort, wo ein Theaterbesuch sonst eine logistische Herausforderung darstellt. Wie kann langfristige Zusammenarbeit mit Schulen im ländlichen Raum gestaltet werden? Eine Entwicklungslinie ist oft die Erweiterung des Angebotes von Theaterguckern (Vorstellungen) zu Theatermachern (Workshops) und letztlich Theaterstartern (Unterstützung der Bildung eigener Theatergruppen an der Schule). In der Präsentation werden Möglichkeiten und Unmöglichkeiten von Theater an Schule besprochen, Erfolgsbeispiele aufgezeigt, Arbeitsweisen von theaterspiel vorgestellt und zur Diskussion eingeladen.


S04 MUSIK+ Sinfonieorchester Münster – fächerübergreifendes Konzert in Schulen

Ilka Roßbach | Theater Münster, Musiktheater- und Konzertpädagogin

MUSIK+ ist ein Konzertformat, in dem Musik mit einem weiteren Schulfach kombiniert wird. Es wurde von GMD Golo Berg entwickelt, der es bereits an seinen vorherigen Stationen Dessau und Stralsund erfolgreich etabliert hat. Die musikalische Leitung übernimmt er persönlich. Das Musikprogramm wird zwischen Lehrkraft und Orchesterleitung abgestimmt – die Schüler*innen legen den Ablauf fest und übernehmen die Moderation. Zudem haben sie die Möglichkeit, das Programm mit eigenen Texten,Tanzchoreografien oder szenischen Arbeiten zu ergänzen. Unterstützt werden sie dabei von der Konzertpädagogin. Die Erfahrung zeigt, dass die Schüler*innen Musik im Kontext eines außermusikalischen Inhalts (Geschichte, Physik, Geografie usw.) anders hören und einen eigenen Zugang finden. Umgekehrt wird der Lehrstoff des anderen Fachs durch die Musik farbiger und erlebbarer. Im Seminar wird das Konzertformat erläutert und mit Bildmaterial unterstützt. Anschließend wird zu einer Diskussion eingeladen.


S05 Community Dance Projekt Schrittmacher – ein Leuchtturmprojekt aus Bielefeld

Gianni Cuccaro | Theater Bielefeld, Künstlerischer Leiter Schrittmacher Projekte
Kerstin Tölle | Theater Bielefeld, Projektleiterin Schrittmacher
Silke Scheele | Martin-Niemöller-Gesamtschule Bielefeld, Lehrkraft

Seit 2007 das erste Tanz-Projekt mit Laien am Theater Bielefeld durchgeführt wurde, hat sich vieles bewegt. Inzwischen sind 29 solcher Projekte auf die Bühne gebracht worden und ein Ende ist nicht in Sicht. Was ist das Geheimnis des Erfolges des Bielefelder Modells? Warum kommen immer neue Teilnehmerinnen von 8 bis 80 Jahren mit Zeitgenössischem Tanz in Berührung? Welche Auswirkungen hat eine Teilnahme vor allem für die Jugendlichen der beteiligten Schulen? Warum wird das Projekt seit so vielen Jahren als zukunftsweisendes Modell vom Land Nordrhein-Westfalen unterstützt? Der künstlerische Leiter des Schrittmachers Gianni Cuccaro, die Projektleiterin Kerstin Tölle und die Lehrerin Silke Scheele lassen sich in die Karten schauen, erzählen von ihrer Arbeit und zeigen Videoausschnitte von besonderen Momenten.


S06 Theaterwerkstatt: Vom Standbild zur dynamischen Theaterarbeit

Bernhard Deutsch | Theater an der Ruhr Mülheim, Theaterpädagoge

Angebunden an Die Marquise von O. stellt Bernhard Deutsch die Arbeit vor, wie sie mit Schüler*innen tagtäglich passiert. Ausgehend von der Methode STANDBILD, die für Referendar*innen in der Ausbildung vorgeschrieben ist, geht er über zu einem aktionsreichen Ablauf, in welchem Kernthemen und beispielhafte Szenen aus dem Stück in der Gruppe mit theaterpädagogischen Mitteln verdeutlicht werden. Dazu gehört besonders die Erarbeitung der Innensituation von Figuren.
Hinzu kommt die Klärung von Fragen wie:
• Schüler*innen ins Spiel hineinziehen
• Einbeziehen eigener Texte
• Körperkontakt – Auffordern = Übergriff?


S07 COMEDIA Theater: Praxisbeispiele für die Zusammenarbeit mit Schulen

Jutta Staerk | COMEDIA Theater, Künstlerische Leitung
Hanna Westerboer | COMEDIA Theater, Theaterpädagogin
Ayla Çelik | Carl-von-Ossietzky-Gesamtschule, Abteilungsleitung 1

Ab 2020 wandelt sich das COMEDIA Theater von einem Haus mit Schwerpunkt Kinder- und Jugendtheater zu einem Zentrum für junge Kunst. Dies bedeutet, dass wir neben unserer Arbeit für Kinder und Jugendliche unsere bisherige Arbeit mit Kindern und Jugendlichen weiterentwickeln, ergänzen und verstärken. Die Verschränkung von Rezeptionskunst mit der aktiven Theaterkunst von und mit jungen Menschen wird in den Fokus rücken. Um die Neukonzeptionierung mit Ideen und Projekten zu füllen, greifen wir auf unsere langjährigen Erfahrungen zurück. Welche Formen der Zusammenarbeit sind fruchtbar? Was hat geklappt – was nicht? Welchen Verlauf nehmen Projekte mit Schulen? Was sind Gelingensbedingungen? Anhand von konkreten Praxisbeispielen beleuchten wir diese und weitere Fragen mit Unterstützung von Schüler*innen der Carl-von-Ossietzky-Gesamtschule aus schulischer und theatraler Sicht.


S08 Von der Theater-AG zur Kulturschule: Die Walder Theatertage

Peter Wirtz | Walder Theatertage und Friedrich-Albert-Lange-Gesamtschule Solingen, Leitung
Dagmar Joseph | Walder Theatertage und Friedrich-Albert-Lange Gesamtschule Solingen, Lehrkraft
Jörg Klöppinger | Walder Theatertage und Friedrich-Albert-Lange Gesamtschule Solingen, Lehrkraft

Die Veranstaltungsreihe „Walder Theatertage“, die von der Friedrich-Albert-Lange-Schule in Solingen organisiert wird, geht 2019 ins 22. Jahr. Erwachsen ist sie aus Schulkulturprojekten: Ganz am Anfang stand eine klassische Theater-AG. Aus dem Leitgedanken heraus, junge Kultur durch den Kontakt und die Zusammenarbeit mit professionellen Künstlern zu fördern und insbesondere auch Kindern und Jugendlichen die Teilhabe am kulturellen Leben zu ermöglichen, haben die Walder Theatertage mit ihren vielfältigen Veranstaltungen (Theaterwettbewerb, Kabarett, Jazz, Straßentheater) mittlerweile einen festen Platz im Kulturkalender der Stadt Solingen und freuen sich über Publikum aller Altersgruppen. An anschaulichen Beispielen stellen die Referenten vor, mit welchen Projekten und in welchen Arbeits- und Organisationsschritten der Einstieg in eine Kulturreihe gelingt, wie dafür notwendige Strukturen geschaffen werden und welche Ziele damit erreicht werden können.


S09 MuT (Musik und Theater) in der Grundschule: Praxisbeispiel aus Gelsenkirchen

Britta Schünemann | Musiktheater im Revier Gelsenkirchen, Musiktheaterpädagogin
Ulrike Czermak | Musiktheater im Revier Gelsenkirchen, Musiktheaterpädagogin

„MuT in der KiTa“ als Projekt der Stiftung des „Musiktheater im Revier“ bereichert bereits seit mehreren Jahren die Gelsenkirchener KiTa-Kinder: Mit den Mitteln von Musik und Theater werden diese dazu ermutigt, Zugang zu ihrem eigenen kreativen Ausdruck zu finden, indem sie gemeinsam mit einem / einer Musiktheaterpädagogen/in schöpferisch tätig werden. Das Projekt richtet sich gesondert als Kolleg auch an ErzieherInnen in Ausbildung als zukünftige MultiplikatorInnen der ästhetischen Bildung. „MuT in der Grundschule“ dehnt dieses erfolgreiche Konzept seit dieser Spielzeit auf den Grundschulbereich aus: 960 Kinder (40 dritte Klassen aus 14 Grundschulen Gelsenkirchens) werden gemeinsam mit einem / einer Musiktheaterpädagogen/in einmal pro Woche kreativ, indem sie Musik und Theater zu Mitteln ihrer elementaren Ausdruckskraft werden lassen. Das Projekt begleitet die Kinder über zwei Schuljahre und wird wissenschaftlich von der Universität Wuppertal begleitet.


S10 Robodies: tanzhaus nrw als Lernort für Tanz und Robotik

Rut Profe-Bracht | tanzhaus nrw Düsseldorf, Dramaturgie Junges Tanzhaus / Schulreferat & Vermittlung
Mijke Harmsen | tanzhaus nrw Düsseldorf, Dramaturgie Junges Tanzhaus / Projektkoordination Take-off: Junger Tanz
Hannes Stork | Wim-Wenders-Gymnasium an der Schmiedestraße Düsseldorf, stellvertretender Schulleiter
Valerie Wehrens | Projektleitung robodieslab

Das Junge Tanzhaus am tanzhaus nrw setzt sich kontinuierlich damit auseinander, wie ästhetisches Lernen sowohl in der Schule als auch in der Kulturinstitution stattfinden und weiterentwickelt werden kann. In der Spielzeit 2018/2019 setzt sich das tanzhaus nrw gemeinsam mit Schüler*innen im Rahmen unterschiedlicher Kooperationsprojekte z. B. mit Tanz und Robotik auseinander. Ergebnisse dieser Arbeit wie aus dem „RobodiesLab“, das eine Woche vor der Fachtagung „BÜHNE. ERLEBEN.“ stattfindet, werden in dieser Praxispräsentation dargestellt.


Intermezzo

Schulprojekt des COMEDIA Theaters

Präsentation: Schülerinnen aus dem Theaterprojekt der OGS Loreleystraße, Köln
Spielleitung: Hanna Westerboer
Schulkoordinatorin: Astrid Hammermann


Sie haben Interesse an Materialien aus bestimmten Praxispräsentationen oder Workshops?
Schreiben Sie mich gerne an:


Seite zuletzt geprüft und aktualisiert: 15.Juni 2019

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